Rechtsanwalt Christian H. Gloeckner als Gemeinsamer Vertreter
 Rechtsanwalt Christian H. Gloecknerals Gemeinsamer Vertreter  

Peine GmbH

Aktualisierung Verfahrensstand (09.06.2021)

 

Herr Rechtsanwalt Christian H. Gloeckner hat den sog. Berichtstermin am 03.06.2021 im Insolvenzverfahren der Peine GmbH am Amtsgericht - Insolvenzgericht - Wilhelmshaven für die Gläubiger der Schuldverschreibungsanleihe der Peine GmbH 2013/2018 wahrgenommen. Gläubiger der Schuldverschreibungsanleihe können hier einen detaillierteren Bericht abfordern - bitte nehmen Sie hierzu mit uns Kontakt auf und übermitteln Sie uns einen geeigneten Nachweis Ihrer Gläubigereigenschaft (bspw. Depotauszug). Sie erhalten den Bericht dann gesondert per E-Mail übersendet.

Herr Rechtsanwalt Christian H. Gloeckner wurde vorinsolvenzlich als Gemeinsamer Vertreter der Schuldverschreibungsanleihe der Peine GmbH 2013/2018 (ISIN: DE000A1TNFX0 / WKN: A1TNFX) bestellt. Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens bei dem AG Wilhelmshaven (Az. 10 IN 6/21) zum 01.04.2021 ist allein der Gemeinsame Vertreter kraft Gesetz – § 19 (3) SchVG – zur Vertretung der Ansprüche der Anleihegläubiger im Insolvenzverfahren der Emittentin berufen.

 

Mit Schreiben vom 21.04.2021 hat Herr Rechtsanwalt Christian H. Gloeckner die Anleihe gekündigt.

 

Herr Rechtsanwalt Gloeckner hat bereits fristwahrend die Insolvenzforderung der Anleihegläubiger im Insolvenzverfahren angemeldet. Dies umfasst die Forderungen der Anleihegläubiger auf Rückzahlung des Kapitals, der Anleihezinsen und etwaige Ansprüche auf oder aus Vorfälligkeitsentschädigung. Anleihegläubiger müssen – entgegen der teilweise kursierenden Mitteilungen diverser Depotbanken – für die vorbenannten Forderungen keine eigene Anmeldung bei dem Insolvenzverwalter durchführen; diese wäre aus Rechtsgründen im Übrigen auch unwirksam.

 

Es ist jedoch zu beachten, dass etwaige Ansprüche aus bestellten Sicherheiten zu Gunsten der Anleihegläubiger, insbesondere aus seitens der Gesellschafterin oder ihr verbundener Unternehmen etwaig abgegebenen Patronatserklärungen, jedenfalls gegenwärtig Stand nicht durch den Gemeinsamen Vertreter zur Beiziehung verfolgt werden. Dies obliegt je nach Art der bestellten Sicherheit dem Insolvenzverwalter oder den jeweiligen Anleihegläubigern selbst.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Rechtsanwalt Christian H. Gloeckner